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Jobcenter zahlt nach Tod weiter die volle Miete

Die Höhe der angemessenen Miete, die vom Jobcenter übernommen wird, richtet sich nach der Anzahl der Personen, die in der Wohnung in einem Haushalt zusammenleben.

Stirbt eine von diesen Personen, ändert sich dadurch die Anzahl der Bewohner*innen und dadurch auch die Angemessenheitsgrenze. Dadurch wird dann die Wohnung für die überlebenden Mitbewohner*innen häufig zu teuer, weil das Jobcenter nicht mehr die volle Miete übernehmen will.

Jetzt hat das Jobcenter jedoch die Miete für mindestens ein weiteres Jahr in voller Höhe weiter zu übernehmen, auch wenn die Miete für die neue, geringere Anzahl von Personen in der Wohnung unangemessen hoch sein sollte. Wenn die verstorbene Person allein gelebt hat, gilt dies jedoch nicht.

Dies ist eine von vielen neuen Regelungen, die durch das Bürgergeld-Gesetz zum 01.01.2023 eingeführt wurden.

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